Wichtiger SIeg gegen Dornbirn

Mit dem Sieg über die Raiffeisen Dornbirn Lions stehen die Alligators derzeit auf einem PlayOff Platz. Jedoch ist es noch immer ein weiter Weg zur ersten B2L PlayOff Teilnahme der Vereinsgeschichte.

Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten: Bei den Gästen aus dem Ländle konnte Insidespieler Ginaluca Prosek auf Grund seiner Bänderverletzung noch nicht spielen, zudem waren die Lions auch ohne den angeschlagenen Coach Rojakkers angereist.  Bei den Alligators fehlten weiterhin die Forwards Brani Balvan, Victor Onwudiwe und Nikhil Sacher.

Die Alligators begannen sichtlich nervös und starteten gleich mit 3 Ballverlusten in den ersten 3 Angriffen, ehe man anschreiben konnte und der Start noch ausgeglichen verlief. Doch dann übernahmen die Gäste das Kommando und Headcoach Lukas Hofer rief beim Stand von 7:18 zur Auszeit. Doch die Dornbirner blieben weiter am Drücker und bauten über Kapitän Gmeiner ihren Vorsprung bis auf 11:28 aus, ehe Janis Tomaschek per BuzzerBeater Dreier auf 14:28 verkürzte.

Daniel Schuch brachte wichtige Punkten und Energie von der Bank in Viertel zwei, doch Urbonavicius und Torreborre auf Seiten der Gäste brachten diese wieder weiter in Front. Bis auf 24:44 konnten sie sich trotz einer weiteren Auszeit der Alligators absetzen. Am Ende der ersten Halbzeit schafften es die Alligators aber noch über Lorenz Rattey, Mark Laurencik und Jan Kvasnicka zu verkürzen - Pausenstand 31:44.

In der Pause fand Coach Lukas Hofer die richtigen Worte, denn die Alligators starteten wesentlich aggressiver aus der Kabine. Lorenz Rattey mit wichtigen Punkten unter dem Korb und zwei Dreier von Simon Marek und Jan Kvasnicka bringen die Alligaors auf 44:47 heran. Mark Laurencik und Nikola Letic setzen noch einen drauf und die Alligators können nach gut 5 Minuten im dritten Viertel die Führung übernehmen. Zwar kommen dann auch die Lions danach wieder besser ins Spiel, doch Simon Marek und Nikica Nikolic sorgen dafür, dass die Alligators mit einer knappen 55:54 in das letzte Viertel gehen.

Daniel Schuch und Nikica Nikolic mit 2 schnellen Körben, ehe Torreborre dagegen hält. Doch vor allem offensiv läuft es bei den Alligators und durch Nikola Letic, Janis Tomaschek und Nikica Nikolic geht man mit 66.58 in Front. Die Lions stecken aber nicht auf und Urbonavicius und Gmeiner verkürze, so dass Coach Lukas Hofer beim 66:63 die Auszeit nimmt. Danach geht es hin und her - beide Teams scoren abwechselnd, dennoch bleiben die Alligators immer knapp in Front. Mark Laurencik und Nikica Nikolic vom Dreier und Lorenz Rattey unter dem Korb bringen wichtige Punkte, aber auch die Lions können weiter anschreiben. Am Ende gelingen den Alligators aber die wichtigen Stops und Mark Laurencik bleibt mit 5/6 Freiwürfen sicher. Simon Marek sammelt den letzten Rebound ein und die Alligators gewinnen nach schwachem Start, aber starkem Ende mit 84:75.

 

Lukas Hofer, Head Coach Deutsch Wagram: „Wir sind wahnsinnig froh, dass wir diesen Sieg heute einfahren konnten. Das war das erste Mal in der Saison, dass wir Druck verspürt haben, dass wir ein Spiel gewinnen müssen. Die zweite Halbzeit war sicher eine der stärksten Phasen, die wir in der Saison hatten, vor allem wenn man berücksichtigt, wie weit wir in der ersten Halbzeit schon zurückgelegen sind. Hut ab vor meinen Spielern und Gratulation an die Mannschaft.“

Jan Kvasnicka, Spieler Deutsch Wagram: „Wir sind nicht gut ins Spiel gestartet heute, mit viel zu wenig Energie. Vielleicht war es wegen der Nervosität, weil wir wussten, worum es geht. Die zweite Halbzeit war dann ein Energie-Push und ich bin stolz, dass wir das Spiel gewonnen haben, nachdem wir zur Halbzeit noch 13 hinten waren. Respekt auch an Dornbirn, die trotz Ausfällen und nach der langen Anfahrt beeindruckend lange dagegengehalten haben. Ich bin jetzt sehr zuversichtlich, dass sich die Playoffs für uns noch ausgehen und wir werden weiter daran arbeiten und hart trainieren.“

Gianluca Prosek, Spieler Dornbirn: „In der ersten Hälfte haben wir wirklich gut gespielt. In der zweiten Halbzeit haben die Alligators den Druck erhöht, wir haben Fehler und keine einfachen Körbe mehr gemacht. Das hat uns den Sieg gekostet.“

Beste Scorer: Lorenz Rattey und Mark Laurencik je 14, Nikica Nikolic 13, Jan Kvasnicka 11 bzw. Benius Urbonavicius 25 (13 Reb), Francis Torreborre 22 (11 Reb), Sebastian Gmeiner 16.