Panthers mit Kantersieg über schwache Alligators

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres mussten die Alligators eine deutliche und in der Höhe auch verdiente Niederlage gegen die Fürstenfeld Panthers hinnehmen.

Die Alligators mussten weiter auf die Insidespieler Lorenz Rattey und Philipp Preisinger verzichten, ebenso wie auf Julian Pietersen und Bruno Gollino. Auch Guard Simon Marek musste dieses Spiel auslassen, da sich sein Knöchel nach dem Flames Spiel wieder etwas bemerkbar machte.

Der Start ins Spiel verlief noch vielversprechend, obwohl gleich zu Beginn einige Lay-ups vergeben wurde. Defensiv wurde die meiste Zeit gut gearbeitet und die Panthers immer wieder unter Druck gesetzt, woraus einige Ballgewinne resultierten. Auch im Angriff wurden gute Entscheidungen getroffen, wenn bauch nicht alle gute Chancen verwertet wurden. Max Pelz sorgte mit einem Buzzer-Beater Dreier für den Viertelstand von 19:19. Wehrmutstropfen in diesem Viertel: Victor Onwudiwe verletzte sich am Knöchel und konnte nicht mehr weiterspielen. Damit waren die Alligators unter dem Korb noch dezimierter als zu Beginn.

Die Panthers starteten in Viertel 2 mit einem 6:0 Run, weshalb Alligators Headcoach Lukas Hofer zur Auszeit rief. Nikola Letic konnte dann für die Alligators scoren, doch die Panthers blieben weiter am Drücker und profitierten von zahlreichen Turnovers der Alligators (9 in Viertel 2) oder scorten auch nach Offenserebounds. Die Panthers scorten hier nach Belieben, während die Alligators in der Offense nur noch Teilerfolge erzielen konnten - Halbzeitstand bereits 34:56.

Ein ähnliches Bild auch in Halbzeit 2 - Akibo konnte unter dem Korb nicht gestoppt werden, zudem hatten die Werfer der Panthers ihr Visier ebenfalls gut eingestellt. So zogen die Panthers immer weiter voran. Auf Seiten der Alligators war es wohl die schwächste Halbzeit der ganzen Saison. Energie- und Kopflos wurde agiert, die Bälle nur so verschenkt - insgesamt 30(!) Turnovers - und offensiv wie defensiv die Vorgaben nicht einmal ansatzweise mehr befolgt. Somit setzte es eine in der Höhe auch verdiente Niederlage mit 60:110.

 

Jetzt gilt es sich in der nächsten Trainingswoche zu sammeln, denn mit Salzburg auswärts und den Flames zu Hause warten in den nächsten beiden Wochen nochmals wichtige Spiele auf die Alligators.

 

Hannes Quirgst, Assistant Coach Deutsch Wagram: „Nach einem eigentlich sehr guten ersten Viertel war das eine der bittersten Niederlagen und unser schlechtestes Spiel der Saison. Wir haben dann eigentlich aufgehört, Basketball zu spielen. Die Verletzungen haben uns sicher nicht geholfen, aber das war heute eine unwürdige Leistung.“

Patrick Schmid, Spieler Deutsch Wargram: „Nach einem guten ersten Viertel haben wir komplett aufgehört, unser Spiel zu spielen. Ich bin ein bisschen sprachlos, aber es kommt jetzt dennoch darauf an, wie wir nach diesem Spiel zurückkommen. Hoffentlich können wir im nächsten Spiel besser ‚performen‘.“

Pit Stahl, Head Coach Fürstenfeld: „Es war ein verdienter Sieg. Wir waren körperlich überlegen und konnten unsere Überlegenheit einfach immer weiter ausbauen.“

David Akibo, Spieler Fürstenfeld: „Nach einer harten Niederlage am Mittwoch sind wir heut kämpferisch zurückgekommen. Wir wollten heute ein Ausrufezeichen setzen und das haben wir auch.“

Beste Scorer: Nikola Letic 18, Branislav Balvan 12, Maximilian Pelz 11 bzw. David Akibo 26 (11 Reb), Marko Vranjkovic 21, Georg Wolf 19.