Bittere Niederlage bei Auftakt ins neue Jahr

Eine bittere Niederlage mussten die Alligators bei den Basket Flames hinnehmen - nun wird es auch im Hinblick auf eine mögliche PlayOff Teilnahme immer enger für das Team von Coach Lukas Hofer.

Viel vorgenommen hatten sich die Alligators für dieses Spiel, um mit einem Sieg auch im Rennen um einen möglichen PlayOff Platz Boden gut zu machen. Zwar musste man auf Lorenz Rattey verzichten, jedoch konnte Simon Marek wieder mitwirken.

 

Der Start verlief auch gut - mit viel Energie traten die Alligators auf und konnten von Beginn weg in Führung gehen. Vor allem Nikola Letic drückte zu Beginn dem Spiel seinen Stempel auf, aber auch Brani Balvan, Patrick Schmid, Nikhil Sacher und Victor Onwudiwe fügten sich in die Scorerliste ein. 2 Dreier von Letic bedeuteten eine 12:20 Führung, ehe die Flames über Seipt und Alper im Spiel blieben. Ein Buzzer Beater von Jan Kvasnicka sorgt für den 18:23 Viertelstand, +5 für die Alligators.

Der Start in Viertel 2 verlief noch schleppend und die Flames konnten auf 22:23 verkürzen, weshalb Coach Lukas Hofer zur Auszeit rief. Diese zeigte Wirkung - am Rebound wurde gut gearbeitet und Simon Marek dirigierte das Team mit schnellen Pässen gut. Brani Balvan (2x) und Janis Tomaschek verwerteten von Außen und Flames Coach Fabian war bei Stand von 26:34 ebenfalls zur Auszeit gezwungen. Doch erstmals blieben die Alligators am Drücker und Martin Wustinger verhalf den Alligators mit dem 39:28 zur höchsten Führung. Doch die Flames kämpften weiter und verkürzten ihren Rückstand - Simon Marek mit 5 Punkten am Ende sorgte für den Pausenstand von 38:44 (+6).

Hervorzuheben in Halbzeit 1 war die gute Reboundarbeit der Alligators, jedoch ließ man bereits in den ersten 20 Minuten einige Punkte durch verworfene Freiwürfe liegen (4/10). Ziel war es gleich zu Beginn der 2. Halbzeit wieder mit viel Energie aufzutreten, um die Flames nicht ins Spiel zu lassen.

Doch genau das Gegenteil war der Fall: Die Flames scorten über Alper die ersten 5 Punkte, ehe Brani Balvan ebenfalls anschreiben konnte. Während die Flames über das gesamte Viertel sehr hochprozentig trafen, wollten bei den Alligators die Würfe nicht mehr fallen. Eine zudem unterirdische Freiwurfquote sorgte dafür, dass in Viertel 3 nur 9(!) Punkte gescort wurden. Unnötige Turnover gaben den Flames weiter Auftrieb, die das Spiel drehten und mit 58:53 in Führung gingen vor dem letzten Abschnitt.

Hier machten die Flames dort weiter, wo sie in Viertel 3 aufgehörten haben. Vor allem von Außen waren die Flammen brandheiss und trafen im letzten Viertel insgesamt 6(!) Dreier. Dabei nützten sie Unachtsamkeiten in der Defense der Alligators aus, wo immer wieder ein Spieler in irgendeiner Form ausließ. Somit setzten sich die Flames auf bis zu 72:54 ab.

Die Alligators gaben nicht auf und kämpften bis zum Schluss weiter, doch mehr als eine kleine Ergebniskorrektur war nicht mehr möglich.

 

Eine jedenfalls vermeidbare Niederlage - durch die unterirdische Freiwurfquote (8/25) machte man sich das Leben offensiv selbst sehr schwer. Zudem passierten vor allem in Halbzeit 2 zu viele defensive Fehler, während im Angriff gute Chancen nicht verwertet wurden bzw. manchmal zu viel selbst erzwungen wurde. Eine Niederlage die den Coaches und dem Team daher doppelt weh tut.

 

Christian Fabian, Coach Flames: „Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme mit dem hohen Wurfprozentsatz der Deutsch/Wagramer gehabt. In der zweiten Halbzeit haben wir die Intensität erhöht und auch sehr hochprozentig getroffen. Ich glaube aber, dass wir verdient gewonnen haben.“

Mario Gatto, Präsident Flames: „Deutsch/Wagram ist besser ins Spiel gestartet und hat hochprozentig getroffen. Nach der Halbzeit haben wir uns wieder auf unsere Stärken konzentriert und besser abgeschlossen.“

Hannes Quirgst, Ass. Coach Alligators: „Die Niederlage tut sehr weh, vor allem weil wir in der ersten Halbzeit sehr gut im Spiel waren. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit von den Flames überrennen lassen und sind nicht mehr ins Spiel gekommen. Gratulation an die Flames.“

Nikola Letic, Spieler Alligators: „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut exekutiert und in der Defense gut gespielt. Nach der Pause sind wir nach ein paar getroffenen Würfen der Flames zusammengebrochen und haben auch in der Defense nicht mehr so gespielt wie wir wollten.“

Beste Werfer: Alper 16, Blasch, Germ und Seipt je 12 bzw. Balvan und Letic je 15, Marek 11