B2L Knappe Niederlage gg Salzburg

Nach längerer spiel- und trainingsfreier Zeit spielten die Alligators Monatsabends gegen die BBU Salzburg

Auf Grund von positiven Coronafällen und damit einhergehenden Quarantänemaßnahmen hatten die Alligators nach 10-tägiger Basketballpause nur 1 Abschlusstraining in den Beinen, ehe es zum Spiel gegen Salzburg ging, wo man ersatzgeschwächt auch antreten musste. 9 fitte und negativ getestete Alligators standen bereit - verzichten musste Coach Lukas Hofer auf Simon Marek, Brani Balvan, Victor Onwudiwe, Janis Tomaschek, Daniel Schuch, Julian Pietersen und Patrick Schmid.

 

Das Spiel startet zu Beginn sehr ausgeglichen - die Ex-BBU'ler Nikola Letic und Lorenz Rattey sorgen für die ersten Punkte der Alligators. Doch auch Salzburg scort hochprozentig und so steht es nach 7 Minuten 13:13. Das Ende des 1. Viertels gehört aber den Salzburgern, während bei den Alligators ins Stocken gerät - Viertelstand 13:18.

Bruno Golino und Max Pelz vom Dreier sorgen dafür, dass die Alligators im zweiten Viertel im Spiel bleiben - dennoch bleibt die Offense Stückwerk und manche einfache Chancen werden zudem leichtfertig vergeben. Bei 19:26 nimmt Coach Lukas Hofer eine Auszeit die Wirkung zeigt: Angeführt von Nikhil Sacher gelingt ein 9:3 Run und zwingt die Salzburger zur Auszeit. Leider gehört auch das Ende des 2. Viertels wieder den Gästen, welche ihre Führung auf 30:37 ausbauen können.

In Halbzeit 2 erwischen die Gäste den besseren Start und ziehen auf 48:34 davon. Doch die Alligators stecken nicht auf bleiben dank großem Kampfgeist und immer besser werdender Defense im Spiel. Vor den letzten 10 Minuten steht es dennoch mit 43:52 minus 9.

Max Pelz vom Freiwurf und Lorenz Rattey mit 2 Insidekörben gegen sei Ex-Team verkürzen auf 49:52 und das Spiel ist wieder komplett offen. Salzburg legt über Sanchez wieder vor, ehe Nikola Letic und Jan Kvasnicka nachlegen. Auch wenn Salzburg weiterhin führt, bleiben die Alligators stets in Schlagdistanz. Am Ende wollen aber die Würfe nicht fallen, um die Sensation zu schaffen, während Salzburg vom Freiwurf den Sack zumacht. Endstand 61:67.

 

In Anbetracht der nicht wirklich vorhandenen Vorbereitungszeit und des geschwächten Teams war es ein toller Fight unserer Alligators, was vor allem die 18(!) Offensiverebounds deutlich unterschreiben. Offensiv merkte man die lange Spielpause jedoch deutlicher.

Nächste Woche wären die Alligators zu Gast in Güssing - wie, wann und wo das Spiel auf Grund der neuen Auflagen seitens des Landes Burgendlandes stattfindet ist jedoch noch nicht ganz klar.

 

Hannes Quirgst, Assistant Coach Deutsch Wagram: „Wir haben einen tollen Fight geliefert, dafür, dass wir jetzt zehn Tage nicht trainieren konnten, nur ein Training in den Beinen hatten, nur neun Leute waren, auf einige wichtige Spieler verzichten mussten. Da kann man der Mannschaft nur gratulieren zu dem Kampfgeist. Schade, dass wir einige leichte Punkte ausgelassen haben, sonst hätte das vielleicht sogar noch für den Sieg reichen können.“

Maximilian Pelz, Spieler Deutsch Wagram: „Mega spannendes Spiel, richtig gut gespielt. Kompliment auch an Salzburg, richtig gut rotiert. Ich bin trotzdem mega stolz auf unsere Burschen nach zehn Tagen Quarantäne und einem Training so eine Leistung zu zeigen – Hut ab. Jetzt sind wir ready für eine gute Trainingswoche und nächste Woche wird es besser.“

Dusko Stojakovic, Obmann Salzburg: „Gratulation an Deutsch Wagram zur super Energie-Leistung. Die haben 18 Offensiv-Rebounds geholt. Zum Schluss haben wir uns dann doch mit der Routine und cleverem Spiel durchgesetzt. Aber gewaltige Energie-Leistung von Deutsch Wagram. Gratulation an sie, aber auch an unsere Jungs zu dem Sieg.“

Christian Ponz, Assistant Coach Salzburg: „Wir sind eigentlich mit viel Energie rausgekommen, haben leider über das ganze Spiel Probleme am Rebound gehabt. Gratulation an Deutsch Wagram, dass sie nach so einer schweren Zeit und mit so wenigen Spielern so ein Spiel abgeliefert habe. Zum Glück haben wir den Sieg geholt.“

Beste Scorer: N. Letic 22, N. Sacher 12, L. Rattey 10 (10 Reb) bzw. G. Sánchez Daza 25 (12 Reb), M. Rakic und J. Diaz Del Rio Foces je 13, R. De La Cruz 8.

 

 

 

Lukas Ho