B2L Nierlage gg Dornbirn Lions

Unter keinen guten Vorzeichen stand das Spiel unserer Alligators gegen die starken Vorarlberger - Geyrhofer, Schmid, Kvasnicka und Balvan fielen allesamt krankheitsbedingt aus, Lohr und Filipovic verletzt und Rotter und Goranovic waren bei den Timberwolves im Einsatz. So blieben gerade einmal 7 Spieler, bei denen auch nicht alle 100% fit waren.

Auch mit dünner Personaldecke wollten die Alligators ein gutes Heimspiel zeigen - immerhin war es das letzte im Grunddurchgang. Die ersten Minuten verliefen auch recht ausgeglichen und beide Teams scorten hochprozentig. Während bei den Alligators die Quoten langsam sanken, punkteten die Dornbirner weiter nach Belieben. Vor allem Sharpshooter Arruti und Center Sanchez scorten immer wieder. So lagen die Gäste zur Viertelpause mit 18:33 in Front.

In Viertel 2 wog das Spiel zu Beginn hin und her, doch Dornbirn war vor allem am Rebound stark überlegen und traf ihre offenen Würfe traumwandlerisch sicher. Auf Seiten der Alligators war Max Pelz 'on fire' und erzielte alle seine 15 Punkte in Halbzeit 1. Bei den Lions war Arruti weiter heiß von außen und unter dem Korb scorten die Insidespieler der Vorarlberger ebenfalls immer wieder - Halbzeitstand 38:62.

Die Alligators erwischten einen guten Start ins dritte Viertel und konnten den Rückstand etwas verkürzen und zwangen Dornbirn zur ersten Auszeit. Allgemein spielten die Alligators in Viertel 3 sowohl offensiv als auch defensiv ihren besten Basketball an diesem Abend und konnten das Viertel mit 19:19 unentschieden gestalten - vor allem die beiden U19 Spieler Simon Marek von außen bzw. Martin Wustinger unter dem Korb wussten hier zu gefallen.

Im Letzten Viertel legten die Lions nochmals einen Zahn zu, während bei den Alligators die Kräfte schwanden. Das nützten die Vorarlberger Gäste eiskalt aus, scorten weiter wie am Fließband und setzten sich weiter ab - Endstand: 109:65.

 

Hannes Quirgst, Head Coach Deutsch Wagram: „Aufgrund der wirklich nicht optimalen Bedingungen bei uns mit sehr vielen kranken und verletzten Spielern in der letzten Trainingswoche haben wir für die Voraussetzungen noch das Beste daraus gemacht. Gratulation an Dornbirn, die ein extrem starkes und heute vor allem treffsicheres Team waren. Wir hoffen, dass wir nächste Woche wieder deutlich kompletter antreten können.“

Martin Wurstinger, Spieler Deutsch Wagram: „Das war ein sehr schwieriges Spiel mit den vielen Ausfällen. Die meisten waren krank und auch von den Spielern, die da waren, waren einige krank. Gegen so starke Gegner haben wir uns wacker geschlagen, auch wenn wir noch ein bisschen mehr scoren hätten können.“

Borja San Miguel, Head Coach Dornbirn: „Ich freue mich für mein Team. Wir haben die Gegner ernstgenommen. In manchen Situationen waren wir eigensinnig, aber haben dann wieder gemacht, was wir tun müssen. So haben wir schlussendlich leichter gewonnen, als gedacht. Schlussendlich war es ein guter Sieg. Wir haben den Heimvorteil in den Playoffs, darüber bin ich sehr glücklich. “

Filip Brajkovic, Spieler Dornbirn: „Wir haben gewusst, dass es gegen Deutsch Wagram ein schwieriges Spiel wird, da sie zuhause sehr stark sind. Leider hatten sie ein paar Ausfälle, das konnten wir ziemlich gut nutzen. Wir sind gut gerannt, haben aggressive Defense gespielt, trafen unsere Würfe und haben dann durch gute Plays offensiv und defensiv verdient gewonnen.“